Folge 27 Das ewige Leben im Labor Longevity und Labortests
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir offen und praxisnah darüber, welche Laborwerte tatsächlich mit einem längeren, gesünderen Leben verbunden sind – und welche Tests oft mehr versprechen als sie halten. Gemeinsam hinterfragen wir den Hype um Longevity, diskutieren den Unterschied zwischen biologischem und chronologischem Alter und zeigen, wo die Wissenschaft echte Fortschritte macht.
Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Labormedizin, räumen mit gängigen Missverständnissen auf und geben Einblicke, wie man mit einfachen, kassenfinanzierten Untersuchungen mehr für die eigene Lebensqualität tun kann als mit teuren Spezialtests. Lass dich inspirieren, wie ein gesunder Lebensstil und gezielte Diagnostik echte Lebensjahre gewinnen können – und warum manchmal der gesunde Menschenverstand der beste Ratgeber ist und warum die Anzeigen auf den sozialen Medien meist nur dem nützen der due teuren Tests verkauft.
Labors.at
Die Laborakademie - noch mehr Fortbildung in Film Ton und Schrift
Telomerlänge
https://de.wikipedia.org/wiki/Telomer
DNA-Methylierungsmuster
https://de.wikipedia.org/wiki/DNA-Methylierung
HbA1c (Langzeitblutzucker)
https://www.gesundheit.gv.at/leben/diagnose/laborwerte/hba1c
Kreatinin und GFR (Nierenfunktion)
https://www.gesundheit.gv.at/leben/diagnose/laborwerte/kreatinin
Albumin-Kreatinin-Ratio
https://www.gesundheitsinformation.de/albumin-im-urin.html
Lipoprotein(a)
https://de.wikipedia.org/wiki/Lipoprotein_a
LDL-Cholesterin
https://www.gesundheit.gv.at/leben/diagnose/laborwerte/ldl-cholesterin
C-reaktives Protein (CRP)
https://www.gesundheit.gv.at/leben/diagnose/laborwerte/crp
Vitamin D
https://www.gesundheitsinformation.de/vitamin-d.html
Mediterrane Ernährung
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:06: Labor Insight, Folge siebenundzwanzig.
00:00:09: Das ewige Leben Longevity und Labor.
00:00:14: Hallo liebe Hörerinnen und Hörern!
00:00:16: Herzlich willkommen zur neuen Folge unseres Podcasts Labor Insights.
00:00:20: Mein Name ist René Zartnicker.
00:00:21: ich bin Labor Mediziner und darf euch heute etwas in diesem Podcast gemeinsam meinen Kollegen Professor Georg Endler über Laborweit erzählen und das Thema von heute ist Longeivity – das ewige leben?
00:00:35: Ja Lieber René, vielen Dank.
00:00:37: Ich habe meiner grauen Haare und meines Bauches gut erkennbar etwas mehr Jahre auf dem Buckel als du.
00:00:43: Ich bin seit über twenty-fünf Jahren aus Begeisterung Labor Mediziner und freue mich heute mit dir darüber zu plaudern Und ich bin gespannt wie du das siehst.
00:00:52: dieses Thema.
00:00:54: Jetzt möchte ich noch eine kleine Werbung und Interessenskonflikte machen bevor wir dann mit dem eigentlichen Thema starten.
00:01:00: Dieser Boardcast wird euch zur Verfügung gestellt von der Kuppenpraxislabors.at, einer Wiener Kuppenspraxis für Labormedizin.
00:01:07: Wir sind stolz darauf unseren Kundinnen und Patienten das ganze spektrumne Labordiagnostik anbieten zu können – zu einer bestmöglichen Qualität!
00:01:16: Als Fahrrad in diesem Labor verdiene ich natürlich auch wie Professor Endler meine Brötchen hier mit der Durchführung von Laborwerten.
00:01:24: Jetzt können wir ja direkt in das Thema
00:01:25: starten.
00:01:27: Erst einmal ganz kurz möchte begleitet mich eigentlich schon seit ich Labormedizin mache.
00:01:34: Es ist ja doch ein Thema, das in den letzten zehn, fünfzehn Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen hat auch deshalb weil halt immer mehr Menschen natürlich sich ein längeres und qualitativ hochwertigeres Leben erwarten.
00:01:48: Und heute wollen wir so einen Pisserl über zehn über Laborparameter die es eben gibt zu diesem Thema im längere Leben Longevity gesünderes Leben.
00:01:58: Ja vielen Dank!
00:02:00: Wenn man das Thema longevity oder langes Leben, oder das ewige Leben in eine Suchmaschine seiner Wahl sozusagen eintippt bekommt man natürlich unheimlich viele verschiedene Labor Tests die man gegen Einwurf von einer oder auch mehreren Münzen.
00:02:15: Manchmal sind es sogar Goldmünzen so zu sagen da durchführen kann.
00:02:20: ich möchte mich ein bisschen auf die Dinge beschränken und auf die Dinge sozusagen fokussieren wo es ein bisschen wissenschaftlichen Hintergrund gibt Weil das ewige Leben versprechen viele.
00:02:31: Auch ich bin katholisch, das heißt auch mir wurde es versprochen im wissenschaftlichen medizinischen Setting schaffen's nur die wenigsten und in Wirklichkeit geht es ja weniger um das ewig gelebenzuhren, um das gesunde Altern und langfristig sozusagen bei guter Gesundheit alt zu werden und nicht sozusagen die typischen Altersbeschwerden zu bekommen.
00:02:52: Wenn wir uns das anschauen ist es sehr auffällig.
00:02:55: mittlerweile sind die älteren Herrschaften deutlich biologisch jünger als zum Beispiel vor zwanzig, dreißig, vierzig Jahren.
00:03:03: Da war ein sechzigjähriger meistens gut erkennbares alter Mann.
00:03:08: heute tue ich mir schwer als fünftigjähriger, sechszigjährige von vierzigjährigen zu unterscheiden.
00:03:14: Also ein fitter Sechzig-Jähriger und etwas letharischer Vierzigjähriger sind oft gar nicht so unterscheidbar dass jetzt auch das biologische Alter kann der durchaus variieren.
00:03:24: Für uns ist natürlich interessant.
00:03:26: Laborte, es gibt ganz viele die mit dem längeren Leben assoziiert sind und da muss man ein bisschen unterscheiden, sind das Dinge, die assoziert sind?
00:03:35: Die sozusagen irgendwie einen Zusammenhang haben auf immer die Frage, ob es Folge oder Ursache ist?
00:03:43: Oder ist das etwas, dass sie auch beeinflussen kann?
00:03:46: Weil de facto ist es so wir können ein langes Leben zuzeke... und die man fragt, welche Studie man anschaut.
00:03:55: Und welche Statistik man gefälscht hat.
00:03:57: Können wir da ungefähr vierzig bis sechszig Prozent der Faktoren beeinflussen, die ein langes Leben bedingen?
00:04:03: Natürlich gibt es Leute, die sind privilegiert.
00:04:05: Die haben einen genetischen Vorteil.
00:04:07: Die werden gesund alt, werden erst sehr spät oder gar nicht dement und haben lustigerweise auch viel weniger Erkrankungen als andere.
00:04:15: Das ist zum Teil durch die ... Erbsubstanz vorgegeben, das können wir auch nicht wirklich beeinflussen.
00:04:21: Ein zweiter Teil den wir auch noch nicht beeinflüssen können sind die lebensumstände.
00:04:25: wohnen wie wir leben Auch die können wir nicht in kompletten punkt beeinflussend.
00:04:32: Wir werden uns eigentlich immer fragen wenn es einen labortest gibt ringt mir der etwas aus seine persönlichen erkenntnis gewinnen Und kann ich ihn auch beeinflusst und habe daraus einen nutzen?
00:04:44: oder ist das etwas das mehr oder weniger Tatsache ist.
00:04:48: Und da fangen wir mit extrem spannenden Dingen an, es gibt ja bereits wie du weißt Tests die sehr gutes biologische Alter bestimmen können.
00:04:56: Wie immer man das biologisch Alter sozusagen definiert Da gibt's ja hunderte verschiedene Varianten.
00:05:02: Ich zum Beispiel fühle mich eigentlich wie ein Achtzigjähriger Benehme mich meistens wie ein Sechzehn-Jähriger Zumindest sagt das meine Frau.
00:05:09: Also wenn man daraus das Biologischealter bestimmt weiß ich nicht Eines sind zb die Telomerlänge Oder du weißt, dass das Genetiker wahrscheinlich besser ist.
00:05:18: Bei jeder Zeltteilung schrumpft die DNA-Länge etwas weil auf den beiden Seiten der Chromosomen der letzte Teil insomatischen Zellen als in Körperzellen nicht reproduziert wird und die Chromosomern werden immer kürzer und das kann man auch bestimmen im Test.
00:05:34: Das korreliert sehr gut mit dem biologischen Alter wie immer man das definiert.
00:05:38: es korrelliert auch lustigerweise dann auch mit Maßnahmen die man setzt um länger zu leben z.B.
00:05:43: gesunder Lebensstil, mediterane Ernährung, Bewegung rauchen aufhören, damit werden die wieder etwas länger.
00:05:49: und das gleiche gilt auch für Metallierungsmuster.
00:05:52: Bei jeder Zellteilung wird sozusagen auch die DNA ein bisschen an manchen Stellen inaktiviert und es werden zunehmend keine inaktivert.
00:06:00: Auch diese Metallierungs-Muster kann man messen um damit das biologische Alter abschätzen.
00:06:05: Das sind valide Methoden, sie sind sogar wissenschaftlich etabliert.
00:06:09: Für uns ist nun die Frage... Okay, dann wissen wir ungefähr unser biologisches Alter.
00:06:14: Das kostet ziemlich viel Geld.
00:06:16: übrigens soweit ich weiß was mache ich mit der Information?
00:06:20: Hast du das schon gemacht bei dir?
00:06:22: Also ich habe es noch nicht gemacht aber diese Telomerlänge bestimmen und die gibt es ja schon länger.
00:06:27: da konnte ich mich erinnern wie im Studium war, konnte man das schon machen lassen.
00:06:32: Und eigentlich sozusagen hatte ich ein großes Vorurteil aus meiner Sicht gegen diesen Tests weil die Empfehlungen immer sehr allgemein sind.
00:06:42: Gesündere Ernährung, mehr Sport oder ähnliches und eigentlich nur gut das wüsste ich auch ohne den Test.
00:06:49: wenn ich das mache lebe ich statistisch qualitativ hochwertiger länger.
00:06:53: Das ist das große Problem.
00:06:55: Wir können sehr gerne sehr teure Labortests anbieten, die Empfehlungen sind sehr oft sehr ähnlich.
00:07:00: und das ist gerade bei diesen unspezifischen Tests zum ewigen Leben genauso wie man den oxidativen Stress messen kann.
00:07:08: Da gibt es verschiedene Testmethoden, die wahrscheinlich gar nicht so schlecht sind aber nur sehr bescheiden evaluiert wurden und sehr wenig reproduzierbar sind.
00:07:17: Also sie sind sehr wenig vergleichbar mit der einzelnen Testsysteme.
00:07:20: auch die kann man messen Und auch da kommt ein Wert raus.
00:07:23: Die Empfehlung ist dann immer hören Sie zu rauchen auf, leben sie gesünder und stressen sich weniger.
00:07:30: Dafür brauche ich eigentlich keinen Labor-Test in meiner Sicht.
00:07:34: Also viel spannender sind die Dinge, die ich im Labor bestimmen kann und wo ich dann direkt etwas machen kann, wo ich etwas ändern kann oder was so bessern kann.
00:07:42: Und da kommen wir eigentlich auf sehr viele Dinge, wie wir es schon sehr lange kennen, weil da gibt es etablierte Therapien.
00:07:49: Wir kennen alle den Blutzucker und die Zuckerkrankheit, da gibt es ganz einfache Tests wie du weißt.
00:07:55: Am einfachsten habe ich auch ins C.
00:07:57: Und dem Blutzugger ja also man kann einen Langzeitzuckermessen aus HBNC.
00:08:01: Zudem hatten wir schon eine Folge natürlich auch den Bluzzucker.
00:08:04: vorsicht blutzugerschwangt als wenn der erhöht ist.
00:08:07: bitte ein zweites mal messen Und wenn der Blutzucker irgendwo zwischen hundert und hundertsechsundzwanzig ist, ist man zwar noch nicht zuckerkrank.
00:08:13: Aber man hat einen Prediabetes, das heißt man hat den höheren Risiko zu zuckercrank werden.
00:08:18: auch da kann man sehr gut durch Verhalten beeinflussen.
00:08:22: Wenn man zuckerkrank ist kommen natürlich möglicherweise auch Medikamente dazu.
00:08:26: Wichtig ist Zuckerkranke tut nicht weh Man merkt es nicht, man kann es nicht im Test sehen Also gerade in der Frühphase.
00:08:33: Die zweite Reise, sozusagen der zweite Gruppe von Organen die natürlich das Leben beeinflussen ist die Niere.
00:08:41: Das heißt auch Niernerkrankungen tun nicht weh genauso wie Bluthochdruck.
00:08:45: Nicht wehtut.
00:08:45: Blutthochdruck ist ja bekanntlich keine Krankheit, die man im Labor jetzt feststellt sondern mit einer einfachen Blutdruckmessung.
00:08:52: Auch eine Nierenerkrankung tut nicht wehe und man spürt sie nicht.
00:08:55: Auch das kann man sehr einfach immer messen.
00:08:57: Und was würdest du dafür Basistests machen?
00:09:01: Naja, prinzipiell als Kreatinin und die GFR, die daraus berechnet wird.
00:09:04: Die
00:09:05: GFR die d herausberechnet wird.
00:09:06: zusätzlich sollte man immer auch noch die Album in Kreatinin-Ratze machen.
00:09:11: warum?
00:09:11: das Album ist ja so ein Mini-Protein Das geht erstes durch die Nähe durch um zu schauen ob die Filter noch in Ordnung sind.
00:09:18: Und natürlich auch einen ganz normalen Harnstreifen gehört immer zur Basisdiagnostik wo man schaut ob es zu einer Proteinerie kommt oder zu einem Hämotorie.
00:09:26: Und du sagst dann eigentlich aus was zum Beispiel das Lipoprotein A dazu gehört zu diesem Test.
00:09:32: Liboprotein A kommt zur dritten großen Gruppe zum Fettschdorfwechsel, über Lipidemine.
00:09:37: also erhöhte LDL-Werte und erhöhte Liboproton-Genarspiegel sind die wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren.
00:09:44: Die sind alle hauptsächlich genetisch angeboren aber man kann etwas sehr gut tun.
00:09:49: es gibt sehr gute kolesterolinsenkende Maßnahmen.
00:09:51: die gehören ganz unbedingt dazu.
00:09:54: Warum?
00:09:54: Weil ich damit nicht nur Herzinfarkte Schlaganfälle verhindern kann, weil ich meinen Cholesterinspiegel kenne und entsprechende Maßnahmen setze.
00:10:03: Sondern auch lustigerweise wenn man den Cholestereinspiegeln vermindert sinkt doch zum Beispiel das Risiko für Demenz- und sonstige Gefäserkrankungen.
00:10:11: Das ist auch damit kann man sozusagen sein Risiko verbinden an einer alterspezifischen Erkrankung zu sterben.
00:10:19: Also auch das ist ein ganz wesentlicher Punkt Und da wären wir eigentlich im Großen und Ganzen bei denen, was euer Hausarzt und Euer Hausärztin bei einer guten gesunden Untersuchung durchführt.
00:10:30: Dann kann man noch dazu sagen das was wir jetzt zum Schluss als Standard-Test aufgezählt haben ist insgesamt deutlich günstiger als alle genetischen Tests die du zu Beginn des Podcasts genannt hast.
00:10:42: Absolut!
00:10:42: Und das Schöne ist sie werden alle von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
00:10:47: Über den Nierenwerte werden wir eine einer der nächsten Folge plaudern Nicht nur in einer, sondern in vielen nächsten Folgen.
00:10:53: Das ist ein etwas komplexes Organ.
00:10:55: da werden wir nicht mit einer Folge auskommen und da werden noch ein bisschen drüber plaudern was davon der Labormedizin Seite ist.
00:11:02: Was bleibt noch übrig?
00:11:04: Wir wissen auch chronische Entzündungen führen zu vermehrten Gefäserkrankungen zur Atherosklerose, zur erhöhten Krankheitsanfälligkeit.
00:11:11: Das heißt man kann natürlich auch das zähreaktive Protein als Erzündungsmarker messen.
00:11:16: Da ist immer schwierig.
00:11:18: Was ist die Ursache?
00:11:19: Weil das sehr reaktive Protein ist eine Zündungsmark, da gibt man keine Ursache.
00:11:23: Und was tue ich dagegen?
00:11:24: Wenn zum Beispiel eine Autoimmunerkrankung dahinter steht, kann man zwar behandeln aber jetzt wahrscheinlich nicht heilen.
00:11:32: Wenn dahinter vielleicht die Vierzigmalbohrer stehen, die zu einer chronischen Bronchitis führen dann könnte man vielleicht überlegen diesen Teil der Lungenbelastung wegzulassen und fühlt sich auch nach zwei Wochen sofort besser.
00:11:45: Vielleicht möchtest du noch ein weiteres Thema ansprechen, wo wir hier im Haus auch immer viele Anfragen dazu bekommen von Ärzten wie von Patienten.
00:11:56: Nämlich das Vitamin D als lebensverlängernde Maßnahme weil es ja dazu auch Studien gibt dass Personen mit einem normalen Vitamin-D Spiegel eben eine längere Lebenserwartung
00:12:08: haben.
00:12:08: Das ist eine der spannenden Dinge.
00:12:11: Vitamin D wird extrem kontroversiell diskutiert, das sollten wir unbedingt einer der nächsten Folgen machen dazu eben gerade bei der Bestimmung und bei der Bewertung der Resultate.
00:12:22: Die Vitamin D-Gabe ist eines der wenigen Dinge die nachweislich das Leben verlängern auch wenn die Lebensverlängerung jetzt nicht wahnsinnig drastisch ausfällt.
00:12:32: Und bei Menschen, wo man vermutet das ein Vitamin D-Mangel besteht.
00:12:36: Also Leute die bettleglich sind, Leute den wenig hinausgehen, helle Hautfarbe haben sich überwiegend innen aufhalten oder einfach aus kulturellen oder persönlichen Gründen sehr lange Kleidung tragen und daher sehr wenig der Sonne exponiert werden.
00:12:53: Die sollten überlegen zumindest einmal mit einem Vitamin D Spiel zu bestimmen.
00:12:57: Man kann aber auch Vitamin D in einer vernünftigen Dosierung auch einfach so geben.
00:13:02: Also Vitamin D selbst, die Bestimmung wird ein bisschen kontroversiell diskutiert.
00:13:07: Definitiv sinnvoll ist es wenn man einen Vitamin D-Mangel vermutet und ab Fünfzigsechzig kann man sowieso überlegen ob man Leuten Vitamin D anbietet.
00:13:17: Man braucht auch nicht unbedingt eine Kontrolle sofern wir das jetzt nicht in astronomischen Dosen gibt So als Faustregel unter zwei bis fünftausend Einheiten pro Tag kann man eigentlich recht wenig anrichten.
00:13:29: Also nur haben wir kurz zusammenfassend, ob ich das richtig verstanden habe.
00:13:33: Prinzipiell jene Tests die uns am meisten helfen jetzt im Blutzucker betreffend die Fette kriegt man eigentlich in Österreich eh auf Kassenleistung und eigentlich andere Tests da wissen wir nicht wirklich, ob sie einen Vorteil bringen.
00:13:47: Sie können zwar korrelieren aber eigentlich ist die Aussage recht ähnlich immer dass eine Lifestyle Veränderungen noch derzeit den meisten mehr weit bringt bei der Verlängerung des Lebens.
00:13:58: Das heißt, was verlängert wirklich das Leben?
00:14:00: Es verlängern sozusagen die regelmäßigen gesunden Untersuchungen des Lebens, die regelmäßig kontrollierenden Funktionen der Blutfette, des Blutdrucks bitte auch, Blutzucker.
00:14:09: natürlich ein gesunder Lebensstil eine vernünftige Ernährung und eine vernüftige sportliche Betätigung.
00:14:17: es muss nicht unbedingt am Marathon sein ist reichen auch längere regelmäßige Spaziergänge.
00:14:23: es gibt auch biologische Fitness Trainer zum Beispiel Hunde zwingen einen offensichtlich mehr Bewegung zu machen, wenn man gerne Hunde hat.
00:14:32: Und was ich auch witzig finde ist zum Beispiel Männer leben länger in stabilen Partnerschaften im Gegensatz zur Frau und die Leben dann kürzer.
00:14:42: Aber das ist etwas, dass man nicht im Labor-Test bestimmen kann.
00:14:46: Das heißt, die meisten lebensverlängernden Maßnahmen brauchen eigentlich wenig teure zusätzliche Labor- Tests, die regelmäßige Gesunduntersuchungen oder Kontrollöter wichtigen Organe, der auch von den Kassen empfohlen wird und auch in Österreich mehr oder weniger im Programm dabei ist, ist sicher etwas was sinnvolles.
00:15:04: Das heißt wir können euch wenig revolutionäre neue Labormarker bieten sondern nur darauf hinweisen überlegt was bringt mir der Neue Test oder dieser Tester irgendwo auf den sozialen Medien als besonders gut beworben wird?
00:15:18: Was mache ich dann, wenn der in irgendeinem Fall positiv ist?
00:15:21: Meistens viel korreliert dazu mit der Lebenserwartung.
00:15:24: Aber die Maßnahmen, die man dagegen setzt sind eigentlich das, was wir tagtäglich tun sollten und was man vom gesunden Menschenverstand her machen
00:15:31: sollte.".
00:15:32: Also ich bin echt schon gespannt wie sich da die Zukunft entwickeln wird weil eigentlich ... Wir werden ja jetzt statistisch immer älter.
00:15:40: also scheinbar gibt es schon Änderungen im unseren Lebensstil, die dazu führen dass die Gesamtbevölkerung älTER wird und auch gesünder älter wird.
00:15:49: Du hast ja selber gesagt, zwischen den vierzig- und sechzigjahren kann man teilweise schwer unterscheiden, weil wenn der Sechzigjährige einen schönen guten Lifestyle hat, wird er auch langsamer altern als ein Vierzigjähriger, der zum Beispiel viel rauchten an schlechten Lifestyles hat.
00:16:04: Also scheinbar entwickelt sich schon etwas über die Zeit das wir Älter und Gesünder leben.
00:16:11: Und man muss auch sagen es gibt sehr viele Effekte, nach wie vor nicht verstehen.
00:16:16: Es ist zum Beispiel extrem spannend, dass zb die im alte empfohlenen Impfungen auch das Risiko für eine Alzheimer-Krankung um dreißig wahrscheinlich bis vierzig Prozent reduzieren und zwar lustigerweise anscheinend nicht nur die Impfung in der Gürtelrose von der anbei relativ klare Ideen wieder funktionieren sollte sondern auch die Grippeimpfung reduziertes Risiko führte Mensaerkrankungen.
00:16:39: Das heißt Impfungen haben auch abgesehen vom offensichtlichen Effekt, auch einen zusätzlichen Effekten.
00:16:44: wir eigentlich derzeit nicht verstehen.
00:16:47: Genauso ist es so dass seit den sechziger Jahren interessanterweise die Herzinfarktrate ganz massiv gesunken ist und zwar bereits vor der Zeit bevor wir angefangen haben effektive Therapien zu entwickeln weil da gibt's ja seit den neunzigern Jahren.
00:17:03: Ist auf die Hälfte gesunken?
00:17:04: Wir haben keine Ahnung woher das kommt.
00:17:06: Wohl wir uns eigentlich wahrscheinlich nicht gesünder bewegen oder ernähren, als in den Sechzigerjahren.
00:17:13: Selbes gilt übrigens auch für Krebserkrankungen und da ist die Rate deutlich gesunken.
00:17:18: Altersadjustiert natürlich also im Alter kommen natürlich mehr Herzinfarkten, mehr Krebserkrankungen aber wir haben keine Ahnung woher diese Entwicklung kommt.
00:17:27: es wird spannend.
00:17:28: vielleicht finden wir eine Erklärung.
00:17:31: Wir freuen uns wenn wir wieder darüber berichten dürfen.
00:17:34: Eine echt spannende Zusammenfassung.
00:17:36: Danke dir dafür!
00:17:37: Zum Abschluss haben wir noch eine Bitte, wenn euch der Podcast gefällt freuen wir uns sehr, wenn ihr uns folgt und natürlich auch über eine positive Bewertung auf der Podcast-Badform eurer Wahl.
00:17:47: damit helft ihr uns die Sichtbarkeit des Podcasts zu verbessern.
00:17:51: Wenn euch der podcast nicht gefallen hat dann empfehlt ihn heute jemanden weiter den nicht so gerne habt.
00:17:56: Wir Labore mit Ihnen wissen natürlich nicht alles, aber dafür alles besser.
00:18:00: Daher freuen wir uns sehr über Korrekturen und Verbesserungsvorschläge.
00:18:04: Diese bitte bei e-mail an fortbildung etlabores.it.
00:18:08: Dort würden wir uns auch sehr freuen über weitere Themenvorschläger.
00:18:12: Wir sind natürlich bemüht euch den aktuellen Stand der Wissenschaft möglichst objektiv zu präsentieren.
00:18:17: Das bedeutet auch selbstverständlich dass wir versuchen Fakten Meinungen zu trennen Und persönliche Meinungen klar zu kennzeichnen.
00:18:25: Bitte beachtet auch, dass die medizinische Wissenschaft auf Versuch und Irrtum beruht.
00:18:29: Und da sich Erkenntnisse natürlich ändern können!
00:18:32: Beachtet auch das wir Labormedienern bis hin auch eine einfache Sicht auf die Welt haben – das ist kein Wunder.
00:18:37: Schließlich sind unsere Patienten fast immer Blutträucher mit einem Durchmesser von etwa sechzehn Millimeter.
00:18:43: Dieser Bordkast kann natürlich nicht ein Gespräch mit euren Hausarzt oder Hausärztin ersetzen der euch seit Jahren den ganzen kennt und nicht nur aufgrund eines Laborwertes beurteilt.
00:18:54: Und nach Gespräch mit unseren Anwälten müssen wir auch ein bisschen darauf hinweisen, dieser Podcast richtet sich eigentlich an medizinisches Fachpersonal.
00:19:02: Aber wir freuen uns natürlich über jeden Hörer und jeden Kommentar zu diesem Podcast!
00:19:08: Das war's schon wieder – vielen Dank fürs Zuhören.
00:19:11: Danke auch an Lukas Schweitzer für die Musik und für Schneiden des Podcasts.
00:19:15: Wir freuen uns auf euch nächste Woche wieder, grüßen zu dürfen.
00:19:18: Danke und auf Wiedersehen!
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