Folge 21 Das Zebra im Wald - Diagnostik der Autoimmunhepatitis
Shownotes
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf die Spurensuche nach seltenen Autoimmunerkrankung: der Autoimmunhepatitis. Gemeinsam diskutieren wir, warum sie trotz ihrer Seltenheit so wichtig ist, wie unspezifische Symptome die Diagnose erschweren und welche Laborwerte wirklich entscheidend sind. Wir beleuchten, warum positive Antikörper allein noch keine Krankheit bedeuten und wie häufige Fehldiagnosen vermieden werden können. Natürlich teilen wir auch unsere Erfahrungen aus dem Laboralltag und geben pragmatische Tipps für die richtige Abklärung. Wenn ihr wissen wollt, wann sich ein genauerer Blick auf die Leberwerte lohnt und warum nicht jede Auffälligkeit Grund zur Sorge ist, seid ihr hier genau richtig.
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Autoimmunhepatitis
https://de.wikipedia.org/wiki/Autoimmunhepatitis
Primär biliäre Cholangitis (PBC)
https://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4r_bili%C3%A4re_Cholangitis
Labormedizin
https://de.wikipedia.org/wiki/Labormedizin
Transaminasen (AST/ALT)
https://flexikon.doccheck.com/de/Transaminasen
Alkalische Phosphatase
https://flexikon.doccheck.com/de/Alkalische_Phosphatase
Antinukleäre Antikörper (ANA)
https://de.wikipedia.org/wiki/Antinukle%C3%A4re_Antik%C3%B6rper
Antimitochondriale Antikörper (AMA)
https://de.wikipedia.org/wiki/Antimitochondriale_Antik%C3%B6rper
Immunglobulin G (IgG)
https://flexikon.doccheck.com/de/Immunglobulin_G
Hepatitis B
Transkript anzeigen
00:00:00: Laborenseit, Folge einundzwanzig.
00:00:08: Autoimmunhypertitis, Diäte unter den Liebererkrankungen.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur mittlerweile einund zwanzigsten Folge unseres Podcasts Laborenseite.
00:00:20: Mein Name ist Georg Endler.
00:00:21: ich bin vom Beruf und Berufung seit über vormundzwziger Jahren Labormediziner Und ich darf euch hier in diesem Podcast für das Labor aus der T-Fachheitsteam etwas über Laborwerte erzählen.
00:00:31: Und nehmen wir sitzt mein Freund und Kollege Ebenfalls Labormediziner René Zatnicker.
00:00:40: Hallo, ich darf mich auch kurz vorstellen.
00:00:42: Mein Name ist Imrény Zatnikar.
00:00:44: Ich bin auch labormedaziner.
00:00:46: Ich bin ihm jetzt seit fast vier Jahren Facharzt und schon seit fast zehn Jahren in der Labormedizin Und freue mich sehr dass du mich heute eingeladen hast mit dir gemeinsam diesen Podcast machen zu können.
00:00:56: Ja Heute musst ein bisschen ein Thema erdulden über das ich gestern einen Vortrag halten durfte.
00:01:03: Ich nehme an Du hast auch noch nie eine Autoimmunheppaditis gesehen live, oder?
00:01:08: Also ehrlich gesagt auch nicht.
00:01:10: Da stimmt!
00:01:11: Wir reden heute über den Jette der Lebererkrankungen.
00:01:14: Jeder kennt ihn aber keiner hat ihn gesehen die Autoimmuneppaditis beziehungsweise die primabiläre Zirrosen.
00:01:20: Weil ich muss gestehen primabiliere Zirrozen habe schon einige gesehen.
00:01:25: zuvor eine kleine Werbung und Interessenskonflikte.
00:01:28: Dieser Podcast wird euch zur Verfügung gestellt von der Gruppenpraxis Labor SAT.
00:01:32: Wir sind eine Wiener Gruppenpraxis für Labormedizin und stolz darauf, unseren Kundinnen und Patienten das ganze Spektrum der Labordiagnostik anbieten zu können um das zu einer besten möglichen Qualität Und als Fachärztin diesen Labor verdienen wir beide natürlich auch unsere Brötchen mit der Durchführung von Laborwerten.
00:01:53: Lieber René du hast sicher schon öfter über die Automunddiagnose gehört Und damit sind wir auch bei dem Problem.
00:02:01: Weil die aktuellen Leitlinien durchgeht, haben wir das Problem, dass man bei allen Leuten mit ungeklärten Leberwerten – und es ist jeder Zweiter oder der Dritter in einer Arztpraxis – eigentlich eine Autoimmuntiagnostik ausschließen sollte.
00:02:16: Dann wird das Ganze etwas kompliziert, glaube ich.
00:02:19: Wie siehst du das?
00:02:21: Ja natürlich!
00:02:22: wird das dann ein bisschen komplizierter.
00:02:24: Zumal mir aufgefallen ist, dass dort viele Kolleginnen und Kollegen jetzt nicht ein ganz großes Wissen über Autoimmunerkrankungen haben, ufen uns natürlich auch oft an um Fragen dazu zu stellen.
00:02:36: wir geben auch gerne Auskunft aber natürlich ist es manchmal frustrant so eine Krankheit überhaupt zu diagnostizieren oder auszuschließen.
00:02:45: Wir reden trotzdem drüber, es muss also wichtig sein und wichtig ist auch sozusagen was man da diagnostizieren kann.
00:02:53: Und vorher möchte ich – ich weiß nicht ob du Zahlen liebst, ich liebe Zahlen und ich liebe Wahrscheinlichkeiten ein bisschen etwas über Wahrscheinlichkeit plaudern und die Wahrscheinlichheit das vor dir im Patient steht der erhöhte Leberwerte hat liegt so bei zwanzig bis vierzig Prozent in einer Ordination.
00:03:11: Ein Spitäler ist meistens jeder zweite Patient Ein Drittel aller Patienten, die in Ordination kommen haben eine leichtere gröbere Fettleber und fünf bis zehn Prozent der Patienten, also jeder Zehnte hat einen chronischen Alkoholabusus.
00:03:26: Wie groß schätzt du jetzt die Wahrscheinlichkeit das jemand vor dir steht mit einer Autoimmunhebertät im Vergleich dazu dass du den Lotto-Sexer bekommst?
00:03:35: Ich würde sagen, dass es vielleicht ungefähr gleich wahrscheinlich ist.
00:03:38: Fast!
00:03:38: Also die Ottoman Hepatitis ist zehnmal unwahrscheinlicher als irgendwann in zehn Jahren einen Lob der Sechser zu bekommen.
00:03:45: Braus gesetzt, du spielst brav jede Woche zumindest einen Tipp!
00:03:49: Das heißt, die Ottoman hepatitis ist extrem selten.
00:03:54: trotzdem ist sie wichtig und trotzdem muss erkannt sein.
00:03:56: warum.
00:03:57: weil sie unerkannt seiner Leberzirose und seinem Leber versagen können.
00:04:01: Ähnliches kriegt für die Primabiläre Ziruse die ebenfalls recht selten ist.
00:04:05: Ich meine, was natürlich ein bisschen ärgerlich ist sind ja eigentlich die Symptome.
00:04:09: Also man ist müde abgeschlagen.
00:04:12: Das haben ja eigentlich viele Appetitmangel.
00:04:14: Ich gebe dir recht vor allem wenn eine aufregende Serie in Netflix läuft bin ich auch meistens müde am nächsten Tag.
00:04:21: also ich kenne das und Symptomen die sehr unspezifisch sind so wie bei allen Leberkrankungen leider während es wirklich leberkranke sind diese Leute oft müde.
00:04:33: Die Kunst des Arztes, da was herauszufinden.
00:04:36: Eine kurze Wiederholung zu den Leberwerten hatten wir schon in einer der Vorfolgen.
00:04:41: Wir wissen die klassischen Transaminasen G und DGPD oder ASAD ALAT oder AST-ALT je nachdem wie man es nennt.
00:04:48: heute nennen das glaube ich ASAD ALLAT so weit ich weiß.
00:04:52: Wenn die erhöht sind spricht das für etwas Doxisches oder für eine Entzündung.
00:04:56: Das heißt bei einer Hepatitis, bei einer Leberentzündungen würde ich mir erwarten dass ASAD & ALAT erhöht sein.
00:05:03: Damals geht die und Alkalische Fussverdase gleichzeitig erhöhlt sind, sprich das eher für eine Cholestase als für eine Stauung der Geilengänge.
00:05:10: Wenn ich an die primäre Belehre Kologitis denke, also eine Zündung der geilen Wille dann würde ich das eher vermuten wenn der Patient sozusagen so etwas hat.
00:05:20: Vorsicht.
00:05:21: Isolierte alkalische Phosphatase ist meistens ein Hinweis auf Knochenprozesse, die kommt auch in den Knochern vor und bei Kindern bitte niemals alkalische Pphosphatasse routinemäßig bestimmen.
00:05:31: Warum?
00:05:31: Bei jedem Wachstumsschub ist sie enorm erhöht.
00:05:34: oder kennst du die Doktor-Gugl-Meinungen?
00:05:37: wenn man bei Doktor Gugel eingibt Kind mit erhöhter alkalischer Pphosphatase kommt das erstes Ostdiosakum und man ist gut beschäftigt diese Eltern dann eine Stunde lang aufzuklären, dass es doch kein Osteosakum ist sondern einfacher Wachstumschen.
00:05:51: Grundsätzlich nach dem erhöhten Leberwerte so häufig sind wenn man Patienten mit leicht erhöhtem Leberwerten hat und der Patient hat keine Symptome fühlt sich gut würde ich empfehlen den nach zwei bis drei Monaten noch einmal zu testen.
00:06:05: bei sehr vielen Patienten die haben einen Virusinkrektor oder irgendwas anderes ist das oft nachher wieder verschwunden.
00:06:11: wie siehst du das?
00:06:12: Also wir haben auch im Labor relativ häufig Patienten mit erhöhten Leberwerten, also Geothekibiter erhöht.
00:06:19: Wo wir dann natürlich teilweise abbeilen, die wissen wir doch anrufen das mit den Ärzten abklären und probieren warum eigentlich die Werte erhöht sind.
00:06:26: Manchmal natürlich weiß es der Arzt, das weiß ich ein EBV-Infekt zum Beispiel da kann ja das vorkommen.
00:06:33: Manmal wissen sie in die Ärzte nicht Warum?
00:06:36: Das ist halt einfach im Profil dabei dass man rotinemäßig abnimmt.
00:06:40: Und in dem Fall empfehlen wir dann auch natürlich immer, dass man das nach einer gewissen Zeit zwei bis drei Monate nachkontrolliert.
00:06:47: Weil ein isolierter erhöhter Lerabacher-Meter ohne jetzt irgendeine Symptomatik des Patienten, der ist gesund und hat es nur gekriegt für eine OP Vorbereitung zum Beispiel.
00:06:58: Ja!
00:06:58: Ist in den meisten Fällen ja hart.
00:07:00: Kurze Einschränkung – Wir reden von moderaterhöten Leberwerten Also unter dem Fünffachen des oberen Normwärts.
00:07:07: Ich bin etwas schlechter in Zahlen, ich merke mir immer unter Hundertfünfzig ist es mehr oder weniger zu kontrollieren.
00:07:13: Werte über tausend bei den Transaminasen oder Tausendfünfhundert bei der Gamma GT die muss man auf jeden Fall anschauen.
00:07:19: das geht in Richtung ein gutes Leberversagen und das bitte auf jeden fall nachkontrollieren und immer ernst nehmen.
00:07:27: Kurz zur Autoimmunhepertitis haben wir gesagt dass es mehr da weniger Jedes ist extrem selten, selten als ein Lotto-Sexer.
00:07:35: Trotzdem gibt es in Österreich regelmäßig Lotto Sexer wie du weißt.
00:07:40: also es tritt auch auf und die tritt eigentlich bei allen Äthnien auf.
00:07:45: Es gibt mehr oder weniger zwei häufige Alterspiks.
00:07:49: das eine ist die Pubertät oder bei Patienten über sechzig Und der Großteil der Patientin ist bereits über Sechzig wenn er eine Autoingenhepertitis bekommt.
00:07:58: Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
00:08:01: Das große Problem dabei ist, viele Patienten haben bereits eine Leberzehrose bis das diagnostiziert wird.
00:08:06: D.h.,
00:08:07: da hat man dann etwas zu lange gewartet.
00:08:10: und grundsätzlich bei der Abklärung wie kann ich es ausschließen?
00:08:15: Da muss man ein bisschen unterscheiden und auch ein bisschen Leitlinien kritisieren.
00:08:21: die Amerikaner, die ich ganz gerne mag, die sagen einfach wenn du erhöhte Leberwert über drei Monate hast keine echte Ursache dafür, also keine normale Hepatitis.
00:08:33: Dann mache ich als erstes einmal die Entzündungsmarker.
00:08:36: Klar, das sollte man immer machen und die Immunglobuline.
00:08:39: Warum?
00:08:40: Die meisten Patienten mit Autoimmun-Hepatitis haben ein erhöhtes IGG und damit kann man fast bei neunzig Prozent der Patientinnen Immunhepatitis ausschließen.
00:08:50: Das finde ich sehr pragmatisch weil dann kann ich sozusagen nur die mit erhöhtem IgG weiter testen und je mehr Stufe mich einbaut desto weniger falsche positive Werte habe.
00:09:00: Und bei ninety-fünf Prozent der Patienten mit Autoimmunheberditis finde ich auch da Antikörper.
00:09:06: Wenn man dem Labor sagt, Autoantikörper gegen Autoimmuneberdities.
00:09:10: wissen wir was wir tun sollen?
00:09:12: Was machen wir?
00:09:12: Wir machen die antinukleiner Antikörper in einer Immunfluoreszenz.
00:09:16: Antiköpper gegen glatte Muskulatur.
00:09:19: dann gibt es ein paar seltsame Antikäuber mit drei Buchstaben, die LKM-Antikörper, SLA-Antikkörper, LC.
00:09:25: eins Antik Körper und Irgendeiner dieser Antiköpfe ist bei dem Prozent dieser Patienten positiv.
00:09:33: Und erst wenn das so weit ist, kann ich dann ein Leberbiopsie machen zur Diagnose-Sicherung.
00:09:39: Man versucht nicht direkt in den Leber zu stechen – das ist ja doch nicht so angenehm könnte ich mir vorstellen!
00:09:44: Es hat auch ein gewisses Risiko natürlich zu sprechen und man muss ja versamt.
00:09:49: eigentlich.
00:09:49: eine Brutuntersuchung ist relativ wenig immersiv.
00:09:53: Ich habe eine
00:09:53: Blutentnahme.
00:09:54: Vielleicht haben wir was fehlt, das passiert ja manchmal.
00:09:57: Da mache ich halt eine zweite Blutengnahme und die Sache hat sich da.
00:10:00: Und dann kann ich ja bereits über unser Labor eigentlich alles, was du jetzt aufgezählt hast relativ einfach und sicher nachweisen.
00:10:08: Das heißt es gibt Autorantikörper, die bei Autoimmunhypertitis auftreten.
00:10:13: Das große Problem, dass man dabei haben natürlich, die können auch bei gesunden auftrecken.
00:10:18: Das heißt, der Patient muss erhöhte Leberwerte haben.
00:10:21: Er soll die idealerweise erhöhte Immunglobuline haben.
00:10:25: und dann würde ich erst weitergehen, die Antikörper anzuschauen.
00:10:28: Wir wissen bis zu zehn Prozent der Bevölkerung hat positive antinogeäre Antikörbe und bis zu fünf Prozent der Befüllung hat auch positive Antiköpfe gegen glatte Muskulite.
00:10:38: Man muss immer sagen Symptome plus Antik Körper spricht für Autoimmunerkrankungen aber umgekehrt.
00:10:44: ein Autoantikörper alleine macht noch keine Krankheit.
00:10:48: Darf ich dich doch fragen?
00:10:50: Manchmal passiert es ja durch Zufall, dass man im Auto an die Körper bestimmt einfach immer auf andere Erkrankungen geht.
00:10:57: Jetzt wird das positiv.
00:10:58: Würdest du da aus deiner Erfahrung empfehlen, dass mal das nachkontrolliert oder nicht weiter verfolgt wenn keine Symptomatik vorhanden
00:11:05: ist?
00:11:06: Wenn keine Symratik vorhangen sind und die Leber normal ist würde ich sie nicht nachkontoillieren.
00:11:12: Ich komme gleich drauf bei der Primabilienzirrusis relativ häufig so Wichtig ist, wenn man die Diagnose hat.
00:11:19: er wiederholen bringt nix.
00:11:21: Die Höhe der Antikörper sagt nichts aus darüber wie wahrscheinlich ein Autoimmunhypertitis ist oder wie aggressiv diese Autoimmunnhypertasis ist.
00:11:30: Wesentlich häufiger als die Autoimmunihypertatis sind es die primaire Colankitis.
00:11:35: Früher hieß das primäre Zerose.
00:11:37: da sind Frauen wesentlich häufig als Männer betroffen und das ist fast immer eine Erkrankung des Für dich höheren, für mich mittleren Lebensalters ist bei Frauen über vierzig.
00:11:48: Für mich wäre das junge Frau, bin doch etwas älter als du.
00:11:51: Woran erkennt man das?
00:11:53: Das sind Patienten die vor allem über Juckreiz klärgen seltenere Geldwerbung der Haut, also ein Iktorus manchmal über Bauchschmerzen oder Müdigkeit, also die Habenssymptome und hier gibt es einen ganz tollen Marker.
00:12:07: Als erstes schaut man mal nach Ist da wirklich eine Cholestase vorhanden?
00:12:10: Das heißt dafür haben wir die klassischen Leberwerte, alkalische Phosphatase und Gamma-GD.
00:12:15: Wenn die wiederholt erhöht sind dann sollte ich einmal nachschauen ist da vielleicht eine Primabiliere zur Rose dahinter wenn da keine geilen Steine oder sonst was dahinter stecken?
00:12:25: Und es gibt einen ganz tollen Marker dafür das sind die berühmten antimitokon realen Antikörper quasi fast bei jeder Patientin, es sind ja überwiegend Frauen mit primabilärer Kolangitis-Verhandlungen.
00:12:41: Und was muss man noch daran denken?
00:12:43: Es könnte eine andere Art von Kolangitis sein und man sollte auch das EEG IV bestimmen.
00:12:48: Das sind meistens Formen wo die Patienten erhöhte Erkulistase Zeichen haben und gleichzeitig auch irgendwelche Bankeras Beteiligungen als eine leichte Bankerasentzündung einer Bankraditis mit erhöhtem Bankeras werden.
00:13:02: Mit den zwei Antikörpern ist man mehr oder weniger ganz gut unterwegs.
00:13:06: Man kann zusätzliche Antikörper machen, aber das ist eher etwas für Freaks und bringt jetzt in der Diagnostik wenig.
00:13:14: Aber Vorsicht!
00:13:16: Die sind gar nicht so selten die Arme im Zwei-Antikörper bei Patienten, die keine Kulistaße haben.
00:13:23: Und dann ist immer die Frage, klickt da vielleicht eine?
00:13:26: Wird deine bekommen?
00:13:27: wie auch immer?
00:13:28: Aber nur einer von fünf Patienten die Antikörper haben, entwickelt auch wirklich eine primäre Belärekollangitis.
00:13:35: Das heißt ein Screening bringt nichts.
00:13:37: und auch da ist die Frage was bringt es mir wenn ich den Patienten jetzt jährlich kontrolliere.
00:13:43: solange er keine Beschwerden hat gibt das auch keine Behandlung?
00:13:47: Wie siehst du das?
00:13:49: Ich sehe doch so recht ähnlich.
00:13:50: wir sehen es ja manchmal auch und empfehlen ja dann auch nichts anderes.
00:13:54: Richtig!
00:13:54: Den
00:13:54: Ärzten.
00:13:56: Ja darf ich dir noch eine Frage stellen.
00:13:58: also ich habe gelernt Ich habe das Studium geschlossen vor zehn Jahren, dass wir eigentlich den Auslöser dieser beiden Erkrankungen nicht wissen.
00:14:08: Hat sich da mittlerweile irgendetwas in die Richtung ergeben?
00:14:11: Dass wir Risikofaktoren kennen oder einen Auslöser...
00:14:15: Nein, nach wie vor nicht!
00:14:16: Noch immer nicht!
00:14:17: So wie bei allen Autos im Unerkrankungen, wissen wir nicht warum das manche Menschen bekommen und manche nicht bekommen.
00:14:24: Wir wissen bei manchen Autoimmunerkrankungen, das heißt da irgendwie eine Neigung dazu gibt zum Beispiel Patienten mit Typ I Diabetes.
00:14:31: Das ist ja auch ein autoimmunerkrankes Jugendlichen-Tiabetes.
00:14:35: die kriegen etwas häufiger z.B.
00:14:37: eine Glutenunverträglichkeit in der Zöliakie oder Schildtouristen beschwerden als eine Haschimotortyriolitis.
00:14:44: aber wir haben keine Ahnung warum das so ist und wir tappen da immer noch im Dunkeln.
00:14:49: Theorien hätten wir jede Menge.
00:14:52: Es ist nicht ganz einfach das nachzuweisen.
00:14:55: Sehr oft ist es so, dass Autoimmunerkrankungen auftreten nach irgendeiner banalen Infektion umgekehrt.
00:15:02: Es gibt sehr viele Patientinnen oder Personen die Infektionen haben und natürlich nachher keine Autoimmunterkrankung entwickeln.
00:15:10: Wir wissen's nicht!
00:15:12: Grundsätzlich auch bei der primä-pilliankolangitis gilt.
00:15:15: Der Antikörper, die Höhe sagt nichts außer über die Schwere der Erkrankung.
00:15:19: dazu brauche ich die Leberwerte das Pelerobin zu schauen.
00:15:22: wie ist die Keile gestaut?
00:15:23: vielleicht auf die freien Glallensäure.
00:15:25: die kann man ja auch bestimmen mittlerweile.
00:15:27: wir korrelieren sehr gut mit dem Juckreiz aber eine Kontrolle bringt es eigentlich nicht.
00:15:33: und das Wichtigste ist Lebergranken sind häufig nachdem jeder dritte in Österreich ein Fettleber hat.
00:15:40: Aber es bringt überhaupt nichts, Antikörper zu screenen.
00:15:44: Und wenn Zufällig jemand erhöhte Leberwerte hat immer dran denken an die Statistik ist das auch hundertmal häufiger dass der Patient wirklich eine Bettleber hat und deswegen die erhöhte Leberwirte und zufällig auch antinukleere Antikörper als tatsächlich eine Automunhebertät.
00:16:02: Das heißt auch da immer mit einer gewissen Vorsicht Nicht zu invasivdiagnostizieren, sonst findet man zu viele Verdachtsfälle die sich dann doch nicht bestätigen.
00:16:13: Und eine Diagnose wo man in die Ere geführt wird führt natürlich dazu dass die Therapie länger dauert.
00:16:22: Zuerst bitte die häufigen Ursachen ausschließen
00:16:25: und
00:16:25: häufig ist nach wie vor der Hepatitis B, die wir kennen, die es auch sehr einfache Tests gibt wollen was ausschliessen kann und dann erst vielleicht an jedes Ding.
00:16:36: Das ist sehr sinnvoll, ja.
00:16:38: Ich glaube manchmal ist das halt natürlich wenn ich ein großes Profil abnehme zum Beispiel der Nisten machen das ganz gerne.
00:16:44: Ein wenig irreführend, wenn dann ein zwei Parameter immer höher sind.
00:16:49: unabhängig davon.
00:16:50: aber jeder von uns hat halt irgendeinen Parameter außerhalb des Referenzbereichs und das kann der Arzt am besten interpretieren ob das wirklich zu einer Krankenkompass oder nicht.
00:17:02: Du weißt, was wie Labormedizin bei Behaupten ist.
00:17:04: Es gibt keine gesunden Patienten, es gibt nur schlechte Untersuchte.
00:17:07: Wenn man lang genug sucht findet man immer einen Wert außerhalb des Referenzbereichs und das ist auch das Thema.
00:17:13: je mehr Analyse man anfordert desto mehr pathologische Werte bekommt man.
00:17:18: aber das hilft nicht immer weiter bei der Therapie oder bei der Diagnostik wenn man da sehr oft in die Ehre geführt wird.
00:17:25: Was möchten wir euch mitgeben?
00:17:27: Ja kann vorkommen.
00:17:29: Autoimmunhypertitis ist extrem selten, Prämiabilärekulangitis ist selten.
00:17:36: Bitte nur bei typischen Symptomen die Antikörpertesten und zuerst einmal kontrollieren ob der Patient wirklich persistierend erhöhte Leberwerte hat und entsprechende Krankheitssymptome.
00:17:47: keine asymptomatische Testen und wie immer in der Autoimmuntdiagnostik.
00:17:53: Nur weil der Patient einen Autorantikörper hat und weil ein Autoranti-Körper nachweisbar ist, heißt das noch lange nicht dass der Patient auch wirklich krank ist.
00:18:00: Auch viele gesunde haben Autor Anti-Körper und leben herrlich damit!
00:18:06: Das war's schon wieder für heute.
00:18:09: zum Abschluss hätten wir natürlich eine Bitte.
00:18:12: wenn euch der Bordhaus gefällt freuen wir uns natürlich sehr und wir würden es auch sehr freuen wenn ihr uns folgen würdet und über eine positive Bewertung auf der Bodkastplattform.
00:18:22: eurer Wahl.
00:18:23: damit Hälftehose in die Sichtbarkeit des Podcasts zu verbessern.
00:18:26: Wenn euch der BOSC hat nicht gefallen, dann könnt ihr doch einfach jemandem empfehlen den ihr nicht so gerne habt.
00:18:33: Ihr Labormediziner wissen natürlich nicht alles aber dafür alles besser.
00:18:38: daher freue ich mich auch über Korrekturen und Verbesserungsvorschläge.
00:18:41: dieser könnt ihr bei e-mail an fortbildung etlabores.de genauso wie auch Themen Vorschlägen für neue Folgen zum Thema eben Labormedizin senden.
00:18:51: wir sind natürlich bemüht euch den aktuellen Stand der Wissenschaft möglichst objektiv zu präsentieren.
00:18:57: Das bedeutet auch selbstverständlich, dass wir versuchen Fakten und Meinungen zu trennen und persönliche Meinungen klar zu kennzeichnen.
00:19:05: Wunderbar!
00:19:06: Und bitte beachtet natürlich medizinische Wissenschaftberu der Versuchung Irrtum.
00:19:10: Erkenntnisse können sich ändern.
00:19:12: wie die Geschichte zeigt gab es eine ganze Menge Irrtümer in der Medizingeschichte.
00:19:17: Es kann durchaus sein das wir euch in einem Jahr etwas ganz Neues erzählen dürfen.
00:19:21: Wir haben heute den Juni.
00:19:25: Wir haben auch mit unseren Anwälten gesprochen und wir haben uns gebeten darauf hinzuweisen, wie Labormediziner haben ein etwas einfacherer Sicht auf die Welt?
00:19:33: Das ist kein Wunder!
00:19:34: Unsere Patienten haben schließlich einen Durchmesser von sechzehn Millimeter und bestehen aus Körperflüssigkeit, die wir analysieren.
00:19:42: Seit dieser Podcast kann natürlich nicht ein Gespräch mit eurer Hausärztin und einem Haushaltsersetzen, der kennt euch seit Jahren als Ganzes.
00:19:52: Wir möchten auch darauf hinweisen, dass sich dieser Podcast vor allem auch ein medizinisches Fachpersonal richtet und natürlich kein ärztliches Gespräch ersetzen kann.
00:20:03: Bedanken Euch für die Aufmerksamkeit und fürs Zuhören!
00:20:06: Und vielen Dank an Lukas Schweitzer für Musik und für Schneiden.
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